Lean Schooling

Mein Fazit aus den letzten Wochen: Corona und Schule

Die Schulschließungen der vergangenen Wochen haben die digitalen Schwachpunkte unseres Bildungssystem offengelegt und viele Familien verzweifeln lassen. Was lernen wir selbst aus der Coronakrise?
Häufig wird diskutiert: Wie können wir den ausgefallenen Lernstoff jetzt noch nachholen?
Lassen wir die Ferien ausfallen oder schauen wir uns die Lerninhalte einmal näher an?
Für mich stellt sich eher die Frage: Welche Lerninhalte bringen unsere Kinder im Leben voran?
Auf welche Lerninhalte könnte verzichtet werden?

Das starre Schulsystem muss flexibler werden. Wenn wir nicht handeln, verlieren unsere Kinder den Anschluss. Die aktuelle Situation zwingt uns zum Glück dazu: Nie gab es so viel Bereitschaft, Schule neu zu denken. Für Eltern und Lehrkräfte ist das Homeschooling der letzten Wochen eine große Herausforderung gewesen und ist es noch. Aber eine, an der wir gewachsen, ja förmlich über uns hinausgewachsen sind. Viele von uns konnten sich dem digitalen Unterricht noch vor wenigen Monaten nicht viel abgewinnen. Umso intensiver setzen wir uns jetzt damit auseinander, zeigen uns offen für Neues und schlagen sogar eigene Lösungen vor.

Wie können wir die Lean-Prinzipien auf das Bildungssystem übertragen?
Lean Schooling könnte helfen.
Wie können wir die Wertschöpfung für die Kunden, also Schüler steigern
Wie können wir Verschwendung minimieren?

Was tun wir, wenn wir die Lean-Denke in einem Unternehmen einführen?

Wir starten mit den Zielen. Wo will das Unternehmen hin?
Im nächsten Schritt führen wir eine Standortbestimmung durch. Wo stehen wir aktuell?

Und genau das sollten wir aktuell tun.

Sicher muss das Bildungssystem auch digitaler werden, – aber nur digital. Im Business nutzen wir Blended Learning und Blended Coaching. Warum also nicht auf Blended Schooling setzen.

Online-Seminare und Online-Workshops besser strukturieren