5 Tipps gegen die Ablenkungsfalle Smartphone

Das Smartphone ist aus unserem Business-Alltag und auch aus unserem Privatleben nicht mehr wegzudenken. Schließlich ist es für die meisten Menschen die wichtigste Innovation den 21. Jahrhunderts. Doch neben der unglaublichen Vielfalt an Verbesserungen und Effizienzsteigerungen, die uns iPhone und co. beschert haben, gibt es auch einige Schattenseiten.

Um diese zu erkennen, müssen wir nur einmal in der voll besetzten Bahn am morgen den Blick kreisen lassen. Es findet sich kaum jemand, der nicht in jeder freien Sekunde auf seinem Handy surft oder tippt.

Eine erschreckende Studie der New York University kam zu dem Ergebnis, dass 46 % der befragten jungen Erwachsenen lieber einen gebrochenen Knochen als ein kaputtes Smartphone hätten.

Auch auf unsere Konzentration und Arbeitsfähigkeit wirkt sich das Handy oft negativ aus. Machen Sie den Selbstversuch! Wie oft am Tag lassen Sie sich von einer aufploppenden Nachricht unterbrechen? Wie oft geben Sie zwischendurch Ihren Pin ein, um „nur mal kurz zu schauen“?

Aus diesen Gründen haben wir heute einige Tipps für Sie, um der Smartphone-Sucht zumindest bei der Arbeit etwas entgegen zu wirken.

1. Schalten Sie den Ton aus:

Ein erster Schritt gegen wäre bei der Arbeit die akustischen Signale auszuschalten, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Schalten Sie Ihr Smartphone einfach auf lautlos, zumindest für Textnachrichten und Push-Mitteilungen. So können Sie für einen wichtigen Anruf erreichbar sein, ohne von lästigen Apps andauernd unterbrochen zu werden.

2. Definieren Sie bewusste Alternativen

Das selbstauferlegte Verbot „ich werde nun zwei Stunden lang nicht auf mein Handy schauen“, ist in den wenigsten Fällen erfolgreich. Sagen Sie sich lieber „ich werde nun die folgenden zwei Stunden nutzen, um ohne Unterbrechung meine Präsentation zu erstellen“. Dieses Verhalten führt rein psychologisch zu besseren Ergebnissen.

3. Handylose Phasen

Versuchen Sie in Ihren Tagesablauf Phasen ganz ohne Handy einzubauen. Zum Beispiel abends. Versuchen Sie zu diesen Zeiten ganz bewusst, sich anderweitig zu beschäftigen. Denn Langeweile ist meist der größte Treiber von Handy-Sucht.

4. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Sie werden feststellen, dass Sie sich oft selbst „belügen“, was die Smartphone-Nutzung angeht. Glücklicherweise gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Apps und kleinen Helferlein, die Ihnen Ihre Nutzungszeiten schwarz auf weiß anzeigen.

5. Die Armbanduhr

Die meisten Menschen nutzen zum Ablesen der Zeit mittlerweile ihr Mobiltelefon. Das Problem dabei: Bei jedem Blick auf die Uhrzeit gibt es eine Vielzahl an anderen Mitteilungen, die ebenfalls unsere Aufmerksamkeit fordern. Wenn es Ihnen auch so geht, können Sie für die Uhrzeit auf eine gute alte Armbanduhr ausweichen.

Ablenkungen und vor allem die Smartphone-Sucht sind eines der zentralen Probleme für Ineffizienz im Büro. Wir nennen diese Ablenkungen Zeitfresser. In unseren Seminaren lernen Sie die größten Zeitfresser kennen und wie Sie diesen Zeitfressern begegnen.