7 Tipps für mehr Produktivität

Wie war Dein Tag? Wieder mal keine Zeit gehabt?

Keine Zeit, um Freunde zu treffen? Wieder nicht zum Sport gegangen? Die Bücher, die Du lesen wolltest, noch immer nicht angefangen? Hobbys bleiben auf der Strecke und die To-Do-Liste der letzten Wochen wird immer länger? Unbeantwortete E-Mails reihen sich im Postfach aneinander, aber es gab halt zu viele Arbeitsstunden und die Tage sind einfach zu kurz?

Irgendwie haben sich die Prioritäten in Deinem Leben wohl verschoben. Obwohl Du das Gefühl hast, viel zu lernen oder zu arbeiten, gehst Du am Abend doch nicht mit einem guten Gefühl ins Bett. Deine ursprünglichen Ziele scheinen unerreichbar und Du bist irgendwie immer unzufrieden.

Wünschst Du Dir manchmal auch, produktiver arbeiten zu können? „Produktiver arbeiten” bedeutet, dass neben den Pflichten auch Zeit für die schönen Seiten des Lebens bleibt.

„Produktiver arbeiten” bedeutet, die richtigen Dinge zu tun, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen und am Ende des Tages zufrieden und mit einem guten Gefühl ins Bett zu schlüpfen.

“Productivity is never an accident. It is always the result of a commitment to excellence, intelligent planning, and focused effort.” Zu Deutsch; Produktivität ist kein Zufall, sie resultiert immer aus der Bereitschaft, exzellent und intelligent zu planen und konzentriert zu handeln.

Hier kommt die Essenz meines Produktivitätsmodells, das ich unter anderem in meinen Workshops benutzte: 7 konkrete und anwendbare Tipps, komplett “for free” für Dich – und Du kannst sie sofort umsetzen. 

Tipp 1: Mehr Schlafen

Schlafen? Richtig gelesen! Schleppst Du ein Schlaf-Defizit mir Dir herum? Das kann vom Feiern am Wochenende kommen, aber auch davon, dass Du abends einfach nicht den Schritt von “ein letztes Mal Facebook checken” zu “Bett” hinbekommst.

Ich selber habe Schlaf lange nur als “notwendiges Übel” angesehen und versucht 

mit 5 bis 6 Stunden Schlaf auszukommen. Nach ein paar Wochen habe ich mich gewundert, warum ich schlecht drauf, unproduktiv und manchmal sogar krank war.

Im Durchschnitt braucht ein erwachsener Mensch ca. 7 bis 9 Stunden Schlaf. 

Natürlich variiert das von Person zu Person, aber die wenigsten kommen dauerhaft mit weniger als 7 Stunden Schlaf aus.

Ich bin viel weniger anfällig für Zweifel oder negative Gedanken, wenn ich genug schlafe. Ausgeschlafen bin ich kreativer, aufnahmefähiger und auch besser gelaunt – zur Freude meiner Mitmenschen.

Wenn Du Dich noch mehr mit dem Thema Schlaf beschäftigen möchtest, dann kann ich Dir das kostenlose E-Book meines Blogger-Kumpels Stefan empfehlen: „Besser schlafen, besser leben“.

Quick-Tipp: Sorge für guten Schlaf und geh abends möglichst immer zur gleichen

Zeit ins Bett.


Tipp 2: Planen

Nimm Dir Zeit, um Deine Woche zu planen. Und schaue Dir jeden Abend an, was Du tatsächlich umgesetzt hast. 

Versuche Dir ein eigenes Informations-Management-System zu erstellen, mit dem Du gut klarkommst. Vielleicht ist es ein Online-Tool, vielleicht aber auch ein Notizbuch.

Ich habe mir die digitale Variante wieder abgewöhnt und plane meine Wochen nur noch analog mit einem Notizbuch. Durchstreichen macht viel mehr Spaß und führt mir besser vor Augen, was ich schon erledigt habe.

Die bekanntesten Methoden für effektives Abarbeiten sind:

• Getting Things Done – The Art of Stress-Free Productivity 

• Scrum – die agile Art zu arbeiten

Quick-Tipp: Probiere Methoden für strukturiertes Abarbeiten aus – in kleinen Schritten. Das, was gut funktioniert, solltest Du beibehalten.

Tipp 3: Zeit-Slots

Nutze Zeit-Slots, um Dinge wirklich zu Ende zu bringen.

Wenn ich einen Office Tag habe, nutze ich die sogenannte Pomodoro-Methode, um eine Aufgabe auch wirklich in der vorgegebenen Zeit zu Ende zu bringen.

Du kannst in Intervallen von 50 – 10 oder 25 – 5 – 25 – 5 arbeiten, das bedeutet, Du arbeitest 50 Minuten lang und machst dann 10 Minuten Pause.

Dieser Rhythmus sorgt dafür, dass man sich ganz auf seine Aufgabe fokussiert und sich in den vorgegebenen Zeitfenstern nicht von Nebensächlichkeiten ablenken lässt. Die meisten Vorhaben werden dadurch viel schneller erledigt.

Ich arbeite gerne 50 – 10 // 50 – 10 // 30 Minuten Pause. Und dann das Gleiche von vorne.

Quick-Tipp: Lass Dich nicht ablenken und mache bewusste Pausen.

Tipp 4: Priorisieren

Priorisieren bedeutet: Die richtigen Dinge tun, um den richtigen Output zu erreichen und so meine Ziele zu verwirklichen.

Hier helfen zwei wertvolle Tools:

• 80 / 20 – Regel, auch Pareto-Prinzip genannt

Mit 20 % Deines Zeiteinsatzes erreichst Du 80 % deiner Ergebnisse. Überlege also genau, welche Aufgaben wenig Zeit kosten, Dich aber wirklich weiterbringen.

• Wichtig <-> Dringend Matrix

“Most of us spend too much time on what is urgent and not enough time on what is important.” Oft verbringen wir zu viel Zeit mit Dingen, die dringend, aber nicht wichtig sind. Ich versuche vor allem morgens, Dinge zu erledigen, die nicht dringend sind, sondern mich langfristig weiterbringen.

Quick-Tipp: Filtere das heraus, was für Dein Ziel wirklich sinnvoll ist.

Tipp 5: E-Mail + Social Media

Das Rezept für den richtigen Umgang mit Netzwerken ist kurz: Einfach mal geschlossen lassen.

Wenn wir auf Facebook sind oder unsere Mails checken, dann reagieren wir statt zu agieren. Ich kann förmlich spüren, wie dann die kreative Energie aus mir heraus gesaugt wird….“schlüüürp“!

Ich versuche, so weit es geht, meine Mails nicht vor 16 Uhr zu checken. Und auch mit Social Media halte ich es so. 

Du denkst: “Das kann ich doch nicht machen!”

Habe ich auch gedacht – probier´s mal aus! 

Quick-Tipp: Lass Dich nicht stressen, mach Dein Ding und reagiere dann, wenn Du schon das Wichtigste erledigt hast.

Tipp 6: Beherrsche die Programme, die du verwendest

Vielleicht arbeitest Du neuerdings mit einer neuen Software? Vieles ist anders und das bedeutet auch, dass Du vieles neu lernen musst. Sieh es als Chance, Deine Professionalität zu steigern.

Aber auch wenn man Programme schon länger verwendet, heißt das noch lange nicht, dass man dies auch effizient tut und die volle Bandbreite der Tools auch nutzt.

Daher ist es immer hilfreich, sich schulen zu lassen. Ich verwende dazu die Lern-Plattform Lynda. Wenn Du ein wenig Englisch verstehst, wirst Du dort für fast alle Tools und Programme gute Tutorials finden.

Quick-Tipp: Schule Deine Fähigkeiten, damit Du in Zukunft effizienter arbeiten kannst.

Tipp 7: Geschafft! – Belohnung!

Belohne Dich! Das kann ein kleines Stück (dunkle) Schokolade sein oder ein schöner Abend.

Lege Dir abends Termine so, dass Du Dich ranhalten musst, um alle Deine Aufgaben zu schaffen. Und belohne Dich dann, indem Du Dir etwas Gutes tust – das kann ein Treffen mit Freunden, ein langer Abend bei Deiner Familie, Sport oder auch ein Kino-Film sein. Was auch immer für Dich eine Belohnung ist. 

Führe ein kleines Erfolgstagebuch, in das Du vor dem Schlafengehen Deine Erfolge des Tages einträgst. Das fühlt sich gut an und hat die gleiche Wirkung wie eine kleine Belohnung.

Quick-Tipp: Sorge mit Belohnungen für eine optimale Work-Life-Balance.

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