9 Produktivitätshemmer bei Ihrem Tagesstart

Morgens erstmal hinsetzen, in Ruhe einen Kaffe trinken, Mails checken oder sich Deadlines für den Tag setzen. Klingt das nach Ihrem Start in den Tag? Ja? So geht es sicher den meisten von uns. Vielen ist gar nicht bewusst, dass sie damit bereits die ersten Fehler zu einem produktiveren Arbeitstag machen. Meistens verläuft der Start in den Tag eher schleppend und schwerfällig, ist mit unerwarteten Ablenkungen übersät oder beginnt gleich mit viel Stress. Studien haben jedoch herausgefunden, dass gerade die ersten 10 Minuten Ihres Arbeitstages dafür entscheidend sind, wie motiviert und produktiv Sie für den Rest des Tages sein werden. Bei all den Ablenkungen und Störungen scheint es uns beinahe unmöglich, morgens alles „richtig“ zu machen.

Doch keine Sorge: Wenn Sie nur einige kleine Gewohnheiten ändern, werden Sie schnell merken, dass Ihnen der Start in den Tag in Zukunft viel besser gelingt.

Unsere Liste aus 9 Produktivitätshemmern zeigt Ihnen auf, was Sie in den ersten Minuten Ihres Arbeitstages falsch machen:

1. Kaffee zwischen 8 und 10 Uhr morgens

Studien zufolge ist der „Kickstart“ per Koffein in den Tag keine gute Idee, da das Koffein direkt mit dem Stress-Hormon Cortisol konkurriert! Dieses wird gerade morgens am meisten ausgeschüttet.

Unser Tipp: Trinken Sie Kaffe zwischen 10 und 17 Uhr, wenn Ihr Cortisol-Level am niedrigsten ist!

2. Den Kopf vor dem Start in den Tag nicht frei zu machen!

Wenn Sie zu viele Informationen mit dich herumschleppen, werden Sie automatisch unproduktiv und können sich nicht korrekt auf Ihre Aufgaben konzentrieren.

Unser Tipp: Schreiben Sie Ihre Gedanken und Ideen stets auf (Notizbuch oder Notizen auf Ihrem Smartphone), um Ihren Kopf für Ihre Arbeit frei zu machen.

3. Die Arbeits-Mails vor dem Arbeitsbeginn checken!

Studien zufolge dauert es ganze 25 Minuten um wirklich produktiv arbeiten können, nachdem Sie gleich morgens ihre Arbeits-Mails gelesen haben.

Unser Tipp: Nehmen Sie sich morgens 30 Minuten Zeit, um den Tag zu planen, bevor Sie Ihr E-Mail-Programm öffnen.

4. Sofort ins Meeting

Im Durchschnitt verbringen wir etwa 23 Stunden innerhalb einer Woche im Meeting. Versuchen Sie, unnütze Meetings zu vermeiden – vor allem morgens, wo Sie für die eigentliche Arbeit am produktivsten sein müssten.

Unser Tipp: Blocken Sie für jeden Tag morgens eine gewisse Zeit in Ihrem Kalender, in der Ihnen niemand ein Meeting einstellen kann.

5. Zu schnell sitzen

Wenn Sie zu viel sitzen, werden Sie schnell müde und unproduktiv. Dazu kommt, dass zu langes und ausgiebiges Sitzen ungesund, schlecht für Knochen und Gelenke und für Ihre Konzentrationsfähigkeit ist. Dies gilt vor allem für die ersten Minuten in Ihrer Arbeit.

Unser Tipp: Versuchen Sie, nicht gleich zu sitzen! Erledigen Sie zuerst Dinge, die Sie im Stehen tun müssen oder arbeiten Sie für die erste Zeit des Tages an einem Stehpult!

6. Kein Tageslicht

Gerade morgens ist Tageslicht wichtig für Ihre Motivation und Laune!

Unser Tipp: Wenn Ihr Arbeitsplatz in der Nähe eines Fensters ist, lassen Sie Tageslicht herein oder verlagern Sie Ihren Arbeitsplatz ins Licht.

7. Eigene Deadlines

Viele setzen sich morgens bereits Deadlines für Ihre täglichen To-Dos und behalten diese für sich, auch wenn sie im Team arbeiten.

Unser Tipp: Teilen Sie Deadlines und To-Dos mit Ihren Kollegen. So ist gleich morgens klar, was zu tun ist und der Tag gestaltet sich wesentlich stressfreier.

8. Den Browser öffnen:

In einer amerikanischen Studie stellte sich heraus, dass beinahe 40 % aller Befragten, mindestens eine Stunde täglich mit sinnlosem Surfen, Social Media oder Ähnlichem im Internet verschwendet.

Unser Tipp: Blocken Sie mit Tools Ihren Browser für eine gewisse Zeit und schützen Sie sich damit vor unnötiger Zeitverschwendung!

9. Zu viele Aufgaben gleichzeitig starten

Zugegeben: Multitasking ist eine Eigenschaft, die viele Menschen sich zuschreiben. Jedoch ist Multitasking im Büro, gerade bei vielen gleichzeitig laufenden und wichtigen Aufgaben schlicht nicht möglich.

Unser Tipp: Planen Sie Ihren Tag in kleinen Schritten und nehmen Sie sich für jede Aufgabe einzeln die Zeit, die Sie brauchen. Setzen Sie sich zwischen den Aufgaben freie Zeitblöcke, damit Sie auch spontan anfallende Aufgaben oder unerwartete Telefonate nicht aus der Ruhe bringen!

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