Aufbewahrungsfristen von Dokumenten

In unserem heutigen Ratgeber-Blogpost wenden wir uns speziell an alle Selbstständigen und Buchhalter. Mit dem Ablaufen verschiedener Aufbewahrungsfristen beginnt in vielen Unternehmen erst einmal das große Aufräumen. Denn häufig sind die Aktenregale maßlos überfüllt und unübersichtlich. Mit einem guten, nach Jahren sortierten Ablagesystem ist das schnell erledigt. Doch welche Dokumente müssen noch aufbewahrt werden? Welche Dokumente können vernichtet werden? Unterschieden wird hier zwischen einer 6- und einer 10-jährigen Aufbewahrungsfrist.

In dieser Liste möchten wir Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Fristen verschaffen. Die rechtlichen Grundlagen (HGB …) können auf dejure.org nachgelesen werden. Im Zweifelsfall sollte selbstverständlich immer ein Profi herangezogen werden.

  • Angebote: 6 Jahre
  • Auftragsbestätigungen: 6 Jahre
  • Auftrags- und Bestellunterlagen: 6 Jahre
  • Ausfuhr- und Einfuhrunterlagen: 6 Jahre
  • Bankbelege: 10 Jahre
  • Bestellungen: 6 Jahre
  • Bewirtungsunterlagen: 10 Jahre
  • Bilanzen, Bilanzunterlagen: 10 Jahre
  • Buchführungsunterlagen, Buchungsbelege: 10 Jahre
  • Fahrtenbücher: 10 Jahre
  • Gehaltslisten: 10 Jahre
  • Geschäftsberichte: 10 Jahre
  • Geschäftsbriefe und allgemeiner Schriftwechsel: 6 Jahre
  • Gewinn- und Verlustrechnung: 10 Jahre
  • Gutschriften: 10 Jahre
  • Handelsbücher: 10 Jahre
  • Inventar und zugehörige Unterlagen: 10 Jahre
  • Jahresabschlüsse und Erläuterungen: 10 Jahre
  • Kassenberichte: 10 Jahre
  • Kontenpläne: 10 Jahre
  • Kontoauszüge: 10 Jahre
  • Lieferscheine: 10 Jahre
  • Lohnlisten: 10 Jahre
  • Mahnungen: 6 Jahre
  • Preislisten: 6 Jahre
  • Quittungen: 10 Jahre
  • Rechnungen: 10 Jahre
  • Reisekostenabrechnungen: 10 Jahre
  • Spendenbescheinigungen: 10 Jahre
  • Steuerunterlagen: 10 Jahre
  • Verträge: 6 Jahre

Alle Angaben sind ohne Gewähr