Zeitmanagement mit der Pomodoro-Technik

Auf Italienisch trägt die Tomate den wunderschönen Namen Pomodoro. Es war ein Küchenwecker in Tomatendesign, der den Softwarentwickler und Coach Francesco Cirillo zu seiner speziellen Methode des Zeitmanagements inspirierte, die mittlerweile zu einem beliebten und alltagstauglichen Rezept für all jene geworden ist, die immer wieder zwischen Bergen von To Dos und Fluten von Störungen unterzugehen drohen.

Der Küchenwecker mit seinen präzise einstellbaren Zeitintervallen wurde für Cirillo zum perfekten Zeitmanager bei seiner Arbeit. Die tickende Tomate sorgte für Effizienz und Struktur. Sie legte klare Zeitfenster für ungestörtes, konzentriertes Arbeiten fest und achtete genauso streng auf die nötigen Pausen.
Wie das geht?

Hier die Anleitung zur Pomodoro-Technik:

1. Lassen Sie die Außenwelt draußen: Tür zu, Telefon leise, visuelle Benachrichtigungen und E-Mail-Empfang ausgeschaltet.

2. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Aufgabe: was möchten Sie tun, bearbeiten, erledigen? Versuchen Sie, Ihr Ziel so genau wie möglich zu erfassen, um ihre Zeit optimal zu nutzen.

3. Stellen Sie einen Wecker – egal ob Handy oder Eieruhr – auf genau 25 Minuten ein.

4. Beginnen Sie mit Ihrer Arbeit. Widmen Sie ihr Ihre ganze Aufmerksamkeit und lassen Sie sich nicht ablenken. Nichts und niemand darf sie jetzt stören.

5. Wenn der Wecker klingelt, gönnen Sie sich 5 Minuten Pause.

6. Für längere Aufgaben wiederholen Sie die Intervalle – nach 4 x 25 Minuten sollte die Pause länger sein als 5 Minuten, damit Sie neue Kraft tanken können und den Kopf frei kriegen.

7. Versuchen Sie, täglich ein bis zwei Pomodori-Einheiten in Ihren Arbeitsalltag einzubauen. Vier sind tatsächlich selten möglich, lehrt die Erfahrung. Egal, welche Anzahl Sie erreichen, Sie werden merken, wie sehr sich Ihre Produktivität schon mit einer einzigen ungestörten Arbeitseinheit erhöht.